Fränkische-Schweiz-Verein Ortsgruppe Ebermannstadt

Sie sind hier: Startseite > Berichte > 2026 > FSV Radtour 2026 - Alpe-Adria

FSV Radtour 2026 - Alpe-Adria

Am 29.05.2026 begaben sich 32 Mitglieder des Fränkische-Schweiz-Vereins OG Ebermannstadt auf ihre jährliche Rad Reise. Zunächst ging es mit dem Bus nach Laufen an der Salzach. Mit einer Brotzeit gestärkt, startete die Gruppen zur Radtour Alpe-Adria in die Mozartstadt Salzburg. Nach einer Stadtführung bei heißem Wetter radelten wir nach Hallein, zu unserem ersten Quartier. Dort statteten wir auch dem Grab von Franz Xaver Gruber, dem Komponisten des Weihnachtsliedes „Stille Nacht, ..“ einen Besuch ab.

Auf dem Tauern-Radweg ging es dann über den Pass Lueg nach Bischofshofen mit der Skisprungschanze (Vierschanzentournee). Im Gasteiner Tal führte der Weg schließlich bis Dorfgastein. Dabei wurde eine Strecke von gut 80 km mit 780 Höhenmetern zurückgelegt.

Am dritten Tag ging es weiter steil bergauf, etwa 25 km mit 330 Höhenmetern, bis Bad Gastein mit dem imposanten Wasserfall mitten in der Ortschaft. Zwischen Böckstein und Mallnitz benutzten wir den Zug durch den Tauerntunnel (8.400 m lang). Im Nationalpark Hohe Tauern (Kärnten) konnten wir atemberaubende Ausblicke auf Österreichs höchste Berge genießen.

Über Spittal ging es entlang der Drau nach Villach (Partnerstadt von Bamberg und lange im Eigentum des Fürstbischofs) weiter nach Tarvisio in Italien.

Ab Tarvisio geht es, von kurzen Anstiegen unterbrochen, immer bergab. Nun folgte der Alpe-Adria- Radweg der alten „Pontebbana“, einer aufgelassenen Bahnstrecke. Durch die wunderschönen friaulischen Alpen ging es in intakte, unberührte Natur und ausgedehnte Wälder. Viele Tunnels und Brücken boten Ausblicke in tiefe Flusstäler oder umgebende Berge.

Über Gemona, dem Epizentrum des Erdbebens von 1976, ging es weiter nach Udine und in die sternförmig angelegte Festungsstadt Palmanova. Leider hatten wir an diesem Tag Regen und starken Wind.

Von Strassoldo radelten wir nach Aquileia, einer ehemals bedeutenden Handels- und Festungsstadt im Römischen Reich. Später war Aquileia ein wichtiges Zentrum für die Verbreitung des Christentums nach Nord- und Osteuropa. Seit 1998 gehört die Stadt wegen seiner bedeutenden Ausgrabungen zum Weltkulturerbe der UNESCO. Interessant sind weiter die Basilika mit prächtigen Mosaiken (bis 760m²), der alte Hafen, ein Säulengang, ein Handelshof, usw.

Schließlich ging es nach Grado, einem wunderschönen Küstenort in der Region Friaul-Julisch Venetien und zugleich Endes des Alpe-Adria-Radweges. Die Stadt liegt auf einer Insel in der Lagune von Venedig. Neben dem traumhaften Sandstrand, dem mediterranen Flair ist auch die Basilika Santa Eufemia aus dem 6. Jahrhundert zu erwähnen.

Nach gut 400 km radeln, mit 2.480 Höhenmetern, ging es am nächsten Tag, nach einer Führung in Udine, mit dem Bus wieder zurück nach Ebermannstadt.

 

Radgruppe beim Start in Laufen an der Salzach

Foto: Radgruppe beim Start in Laufen an der Salzach

 

10.06.2026, Bernhard Hübschmann

Der Wandertipp

Wie wäre es mit einer Rundwanderung auf dem Marienweg, 19 km

Von Ebermannstadt aus geht es Richtung Rüssenbach, dann den Berg hoch zum Feuererstein. Von dort läuft man erst Richtung Eschlipp aber biegt dann nach links zur Sternwarte Feuerstein ab. An der Sternwarte vorbei geht's links Richtung Vexierkapelle Reifenberg. Von dort aus geht es nur noch abwärts nach Rüssenbach und dann zurück nach Ebermannstadt.

Detailliertere Infos finden Sie hier >>.

 

nach oben